Hallenbad Nordhorn
Hallenbad Uelsen
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Der Sommer 2018 war heiß

„Dieser Sommer 2018 hat unseren Gästen in den Freibädern richtig Spaß gemacht“, freut sich Dr. Michael Angrick, Geschäftsführer der Bäderbetriebe Nordhorn/Niedergrafschaft GmbH (bnn). Bereits der April war so warm, dass bnn das Sportbecken im delfinoh-Freibad für die Bevölkerung geöffnet hat. „Nach dem langen und kalten Winter kam das Angebot bei den Menschen in Nordhorn und Umgebung sehr gut an. Da wir es in den letzten Jahren eher mit durchwachsenem Sommerwetter zu tun hatten, wollten wir unseren Badegäste ein wenig Sommerfeeling im April bieten. Wir haben nicht damit gerechnet, dass uns das Wetter einen langen und heißen Sommer beschert“, so Angrick weiter.

Seit dem offiziellen Saisonstart Mitte Mai haben doppelt soviele Besucher wie im Schnitt der vergangenen Sommer das delfinoh Freibad besucht.

Genauso gut sieht es im Waldbad Uelsen aus. Dort kamen ebenfalls etwa doppelt soviele Kunden wie in den letzten Jahren.

Auch im kleinsten Bad der bnn in Halle brummte es. Hier konnten ebenfalls deutlich mehr Badegäste gezählt werden als in den Vorjahren.

Neben dem deutschen Publikum sind auch die Niederländer in den Schwimmbädern stark vertreten. „Die Niederländer sind treue Badegäste und verbringen ihre freie Zeit gerne im Freibad. Da kann es ruhig auch ein paar Grad kühler sein“, berichtet Thomas Schipper, Betriebsleiter im Waldbad Uelsen.

„Die erfreulichen Besucherzahlen und die daraus erzielten Einnahmen in diesem Sommer können jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass der Schwimmbadbetrieb grundsätzlich ein Zusatzgeschäft bleibt. Die Bäderverluste werden aufgrund der sehr guten Besucherzahlen zwar geringer ausfallen. Eine schwarze Null werden wir aber auch in 2018 nicht erreichen“, erklärt Geschäftsführer Dr. Angrick.

„Schwimmen lernen und Schwimmvergnügen sind ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge und wir sind froh, unseren Gästen in Nordhorn und in der Niedergrafschaft tolle Bäder anbieten zu können“, so Angrick weiter.

Mit den hohen Besucherzahlen stieg bei bnn auch der Bedarf an Verbrauchsmaterialien. Laut Volker Mende schlug hier besonders der Einsatz von Chlor und Wasser zu Buche. „Der Verbrauch in den Freibädern hat sich in dieser Sommersaison ungefähr verdoppelt“, sagt Volker Mende. „Die Chlorzehrung durch intensive Sonneneinstrahlung und gleichzeitig viele Badegäste ist deutlich höher als im Normalbetrieb“, so Mende weiter.

Die Wasserqualität wird laufend gemessen und bei Bedarf die Chlorzugabe entsprechend angepasst.

Die Sommersaison 2018 wird den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der bnn aufgrund der rekordverdächtigen Zahlen in Erinnerung bleiben. Ob an der Kasse, in der Technik, bei der Reinigung oder am Beckenrand – die Fachkräfte sind in diesem Sommer besonders gefordert. Wenn nach einem langen und heißen Badetag der Lärmpegel langsam sinkt, haben sie nur noch einen Wunsch: etwas Ruhe genießen.

Nun ist der große Trubel im Freibad vorbei und allmählich kehrt der Herbst ein. Am 15. September öffnen die Hallenbäder und dann startet die Herbst- und Wintersaison in den Schwimmbädern.